Projektpartnerschaft mit Bäuerlicher Erzeugergemeinschaft, Slow Food Deutschland und Ifoam
Die Scorpions, Nena und andere Gruppen sind mit dabei, wenn es vom 22. bis 24. August 2008 bei Schwäbisch Hall heißt: "Rock for Nature". Bei dem drei Tage umfassenden Open-Air-Konzert ist der Südwestrundfunk (SWR) Medienpartner. Auf einem 200.000 qm großen Öko-Weizenfeld wird das internationale Festival stattfinden, welches an die Tradition von Woodstock anschließt.
"In Woodstock we made good music for love and peace. This summer lets join us for love and peace with nature. Lets join us in Hohenlohe with ROCK FOR NATURE. Your Joe Cocker."
Natur und Musik haben eines gemeinsam: sie kennen keine Grenzen. Musik verbindet über Länder und Kontinente hinweg die Menschen, so wie der Naturkreislauf auch jeden noch so weit entfernten Lebensraum verbindet. Damit dieses gemeinsame Naturerbe der Erde erhalten bleibt, müssen die Menschen mehr denn je zusammenrücken, so die Nachhaltigkeitsstiftung NatureLife-International. „Die Musik ist hierbei Botschafter für einen Frieden mit der Natur, denn nicht nur der Raubbau an den grünen Lungen der Erde bedroht unsere Lebensgrundlagen, sondern auch Einsatz und Verbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen.“, betont Stiftungspräsident Claus-Peter Hutter.
In Indien etwa habe die zunächst kostenlose Verteilung von gentechnisch manipuliertem Saatgut an Baumwollbauern dazu geführt, dass unzählige Bauern in den Ruin getrieben wurden, weil solches Saatgut bei Nachzucht nicht mehr keimfähig ist. Schon mehr als 150.000 landlose Kleinbauern haben sich nach Angaben von NatureLife-International wegen ihrer aussichtslosen Situation in den Selbstmord gestürzt. Es war ihnen einfach nicht mehr möglich, ob der ausbleibenden Ernten ihre Kredite zurückzubezahlen.
Fast 1.000 in der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall organisierte Bauern sprechen sich deshalb auf sympathische Art und Weise gemeinsam mit NatureLife-International, Greenpeace, Slow Food und Ifoam (International Federation of Organic Agriculture Movements) – dem Weltverband der Biofarmer – für gentechnikfreie Lebensmittel und deren Herstellung aus.
Partner in Indien ist die Preisträgerin des alternativen Nobelpreises Vandana Shiva mit ihren Projekten und in den USA die Organisation Family Farms. Dorthin wird es während des Konzerts Live-Schaltungen geben, um eine internationale Verbundenheit gegen die unheilvolle Verbreitung der Gen-Technik zu bekunden.
Mit nationalen und internationalen Top-Gruppen und Solo-Interpreten soll 40 Jahre nach Woodstock „Rock for Nature“ Menschen auf fröhliche Weise zusammenbringen und sie in ihrer Einigkeit und dem Widerstand gegen die Vernichtung ihrer natürlichen Lebensgrundlagen bestärken und ermutigen für ihre eigene Zukunft einzustehen über Länder- und Kontinentengrenzen hinweg.
Tickets sind ab sofort erhältlich über
www.eventim.de.Von jeder verkauften Konzertkarte kommen 5,- Euro GenTec-Opfern in Indien zugute.